Was ist ein Green Office?

5 min Lesezeit

Zusammenfassung

Ein Green Office informiert, verbindet und unterstützt Studierende und HochschulmitarbeiterInnen, um über Nachhaltigkeit zu lernen und Projekte umzusetzen. Zudem realisiert es eigene Ideen, um Nachhaltigkeit in Lehre, in Forschung und Betrieb zu verankern.

Das erste Green Office wurde im Jahr 2010 an der Universität Maastricht errichtet. Seitdem wurde das Modell an Hochschulen in ganz Europa übernommen und hat den UNESCO-Japan Preis in Bildung für nachhaltige Entwicklung gewonnen. Das Modell ist open-source und somit frei verfügbar.

Was macht ein Green Office?

  • organisiert Veranstaltungen und Vorlesungsreihen
  • entwickelt Übersichten welche Nachhaltigkeitskurse es bereits gibt und gestalten neue Kurse mit
  • erstellt Konzepte für Mülltrennung und Solarzellen
  • oder unterstützt Studierende und Mitarbeiter*innen, die nachhaltig handeln möchten

Das durchschnittliche Green Office besteht aus fünf studentischen Mitarbeiter*innen, die 14 Stunden die Woche arbeiten und einem*r Hochschulmitarbeiter*in.

In manchen Green Offices können sich Studierende auch ehrenamtlich engagieren. Das durchschnittliche Budget eines Green Offices beträgt 60 000€, für Projektausgaben und Gehälter. Das Ganze wird durch permanente Büroräume und eine Online-Präsenz sichtbar gemacht.

Inhalt dieser Seite

“Ein ausgezeichnetes Projekt um junge Menschen zu Akteuren des Wandelns auszubilden.”

Jury des UNESCO-Japan Preises in Bildung für nachhaltige Entwicklung

Gründungsgeschichte

Von der Universität Maastricht in die weite Welt

2010: An der Universität Maastricht engagieren sich viele Studierendeninitiativen zum Thema Nachhaltigkeit. Während sie andere Studierende auf Nachhaltigkeit aufmerksam machen, haben sie nur wenig Einfluss auf Lehre, Forschung und Betrieb der Universität selbst.

An der Universität gibt es einen Umweltkoordinator und ein Nachhaltigkeitskomitee. Beide sind nötig, aber ihnen fehlen die Energie und die Kapazitäten, um einen wesentlichen Unterschied zu machen.

Von Mittarbeiter* geführte Initiativen hatten Schwierigkeiten Nachhaltigkeit voran zu treiben, während Studierende keinen Zugang zu der Organisation hatten.
Von Mittarbeiter* geführte Initiativen hatten Schwierigkeiten Nachhaltigkeit voran zu treiben, während Studierende keinen Zugang zu der Organisation hatten.

2014: Die Universität hat einen Nachhaltigkeitsbericht, eine Nachhaltigkeitsstrategie und klar definierte Ambitionen. Zehn Studierendeninitiativen und eine offizielle Universitätsabteilung organisieren eine Informations-veranstaltung über Nachhaltigkeit für 150 Studierende. In acht Service Learning Projekten untersuchen Studierende Problemstellungen zu Nachhaltigkeit an der Universität selbst. Der Caterer verdreifacht den Anteil von Bio-Lebensmitteln von 5% auf 17%.

Der Unterschied? Im Jahr 2010 entwickelte eine Studierendeninitiative die Idee, eine Plattform aufzubauen, die Studierende und Hochschulmitarbeiter*innen beim Umsetzen von Nachhaltigkeitsprojekte unterstützt. Sie nannten diese Plattform „Green Office“.

Eine von Studierenden geleitete Abteilung die Studierenden und Mittarbeiter*innen dabei hilft an Nachhaltigkeit zu arbeiten. (Foto: Maastricht University Green Office)
Eine von Studierenden geleitete Abteilung die Studierenden und Mittarbeiter*innen dabei hilft an Nachhaltigkeit zu arbeiten. (Foto: Maastricht University Green Office)

2017: Wie die Graphik unten zeigt, haben 30 Universitäten und Fachhochschulen aus sechs europäischen Ländern bereits Green Offices aufgebaut.

Jedes Green Office, vergleichbare Plattform oder Partnerorganisation kann Teil dieser europäischen Bewegung werden. Als Teil dieser Gemeinschaft wird die Arbeit von Green Offices einfacher und wirkungsvoller, und macht mehr Spaß.

Die Verbreitung des Modells wird maßgeblich durch rootAbility ermöglicht, einem Sozialunternehmen, das die Mitbegründer des Maastricht University Green Office nach ihrem Studium aufgebaut haben, um die Green Office Idee zu verbreiten.

Das Wachstum der Green Office Bewegung
Das Wachstum der Green Office Bewegung

Definition

Eine Nachhaltigkeitsplattform für alle

Was es ist: Ein Green Office ist eine Plattform welche die Hochschulgemeinschaft informiert, verbindet und dabei unterstützt an Nachhaltigkeit zu arbeiten. Gleichzeitig, entwickelt und verwirklicht das Green Office auch eigene Ideen um Nachhaltigkeit in den Bereichen Lehre, Forschung und Betrieb voranzutreiben.

Generell gibt es zwei Variationen des Modells: Ein Team von Studierenden und Mittarbeiter*innen, das zusammen die Nachhaltigkeitsabteilung bildet, oder eine von Studierenden geführte Abteilung die neben einem existierendem Mittarbeiter*innenteam aktiv ist. Du kannst das Green Office Modell flexibel anwenden um Sichtbarkeit von Nachhaltigkeit, Bewusstsein, Zusammenarbeit, Strategieentwicklung, Verhaltensänderung und Engagement zu voranzutreiben.

Ein Green Office ist eine Plattform welche die Hochschulgemeinschaft informiert, verbindet und dabei unterstützt an Nachhaltigkeit zu arbeiten.  (Foto: Leiden University Green Office)
Ein Green Office ist eine Plattform welche die Hochschulgemeinschaft informiert, verbindet und dabei unterstützt an Nachhaltigkeit zu arbeiten. (Foto: Leiden University Green Office)

 

Was es nicht ist: Eine Gruppe von Studierenden oder studentischen Praktikant* die für die Nachhaltigkeitskoordinator*in arbeiten oder eine Studierendengruppe außerhalb der Hochschulstruktur sind kein Green Office. Eine Nachhaltigkeitskoordinator*in der oder die alleine an Nachhaltigkeit arbeitet oder ein Nachhaltigkeitskomitee das die Nachhaltigkeitsstrategie bestimmt ist ebenso keins. Ein Green Office kann allerdings neben solchen Strukturen arbeiten und neue Vorteile mit einbringen: Es bringt mehr Kapazität für Nachhaltigkeit mit sich und ermöglicht Studierenden zusammen mit Mittarbeiter*innen an Nachhaltigkeit zu arbeiten.

Wir haben uns den Aufbau von existierenden Green Offices angesehen. Jedes Green Office ist unterschiedlich und einzigartig. Um einen Eindruck zu bekommen hilft es trotzdem sich in dem nächsten Abschnitt anzusehen wie ein typisches Green Office aufgebaut ist.

Eigenschaften

Green Offices sind einzigartig, aber sie haben auch gemeinsame Eigenschaften

Wir haben uns 23 Green Offices angesehen um festzustellen was diese gemeinsam haben. Hier kannst du sehen wie das “typische” Green Office aussieht:

Studierende

5 studentische Mitarbeiter*innen arbeiten neun Stunden pro Woche und arbeiten freiwillig für weitere fünf Stunden. Das durchschnittliche Gehalt liegt bei 425€ im Monat.

Hochschulmitarbeiter*innen

Ein*e Mitarbeiter*in arbeitet entweder als Kontaktperson mit den Studierenden zusammen oder ist direkt als Teammitglied oder Manager*in integriert. In den meisten Fällen es die Nachhaltigkeitskoordinator*in.

Ehrenamtliche

50% der Green Offices arbeiten mit Ehrenamtlichen zusammen (meistens mit Studierenden). Durchschnittlich engagieren sich in einem Green Office dann 20 Ehrenamtliche.

Finanzierung

Das durchschnittliche Budgets eines Green Offices beträgt 60 000€ im Jahr, für Projekte und Gehälter.

Büroräume

Fast alle Green Offices haben ein permanentes Büro an der Hochschule. Andere benutzen flexible oder geteilte Büroräume

Mandat

Alle Green Offices sind von einem offiziellen Organ der Hochschule genehmigt. In den meisten Fällen von der Hochschulleitung oder von einem Gremium.

Büroräume ermöglichen es dem Team zu effektiver zu arbeiten und eine Anlaufstelle anbieten zu können. Hier ein paar Beispiele:

  • Das Green Office Utrecht hat sein eigenes gemütliches Büro

    Das Green Office Utrecht hat sein eigenes gemütliches Büro

  • Das Green Office Delft befindet sich in einem innovativem und energieeffizientem Musterhaus in "The Green Village"

    Das Green Office Delft befindet sich in einem innovativem und energieeffizientem Musterhaus in "The Green Village"

  • Das Green Office KU Leuven befindet sich in dem Gebäude der Nachhaltigkeitsabteilung

    Das Green Office KU Leuven befindet sich in dem Gebäude der Nachhaltigkeitsabteilung

  • Das Green Office Gent hat ein "Pop-up Büro" mit welchem sie an unterschiedlichen Orten in der Universität präsent sein können

    Das Green Office Gent hat ein "Pop-up Büro" mit welchem sie an unterschiedlichen Orten in der Universität präsent sein können

  • Das Green Office Wageningen teilt sich sein Büro mit einem studentischen Nachhaltigkeitsnetzwerk

    Das Green Office Wageningen teilt sich sein Büro mit einem studentischen Nachhaltigkeitsnetzwerk

Beispiel

Ein Tag im Leben einer Green Officer*in

Neben ihrem Studium arbeitet Marta in einem Green Office. Früh morgens besucht sie eine Vorlesung; nach dem Vortrag geht sie ins Green Office. Das Büro befindet sich auf dem Campus in einem zentralen Raum mit großem Tisch, ein paar Stühlen, einem Drucker, dekorierten Wänden und vielen Pflanzen.

Es ist bereits eine Besprechung im Gange. Studierendeninitiativen planen einen Nachhaltigkeitstag. Marta macht sich einen Kaffee und öffnet ihren Laptop. Dann schickt sie die Ergebnisse eines Studienforschungsprojekts an die Abfallkoordinatorin. Studierende hatten eine Recyclingkonzept für die Hochschule erarbeitet.

Die Räume des Green Office VU in Amsterdam sind zu einem hervorragendem Ort geworden an dem Studierende an Nachhaltigkeitsinitiativen arbeiten können. (Foto: Green Office VU)
Die Räume des Green Office VU in Amsterdam sind zu einem hervorragendem Ort geworden an dem Studierende an Nachhaltigkeitsinitiativen arbeiten können. (Foto: Green Office VU)

Anschließend kommt Max herein, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, und gibt bekannt, dass der runde Tisch über Bildung für nachhaltige Entwicklung ein großer Erfolg war. Die Teilnehmenden haben beschlossen eine Arbeitsgruppe zu gründen, um die Anzahl an Kursen, die sich bereits mit Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen, festzulegen.

Der Nachmittag ist für das wöchentlich stattfindende Meeting des Green Office reserviert. Die Studierenden und der Nachhaltigkeitskoordinator treffen sich, um sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen.

Während des Meetings besprechen sie den Einführungsworkshop für die Freiwilligen des Green Office, ein Pilot-Projekt für Mitarbeiterengagement, sowie eine Ringvorlesung über Nachhaltigkeit.

Abends treffen sich das gesamte Team und die Freiwilligen auf ihre Semesterdrinks in einem Café. Sie feiern die Erfolge des Semesters.

Das Studium und die Arbeit unter einen Hut zu bekommen war für die studentischen Mitarbeiter*innen nicht immer einfach, und es lagen immer wieder Steine im Weg. Aber alles in allem war es ein sehr erfolgreiches Semester und Marta freut sich darauf, was sie als nächstes tun werden.

Projekte

Jedes Green Office führt im Jahr 10-20 Projekte durch

Es gibt vieles an dem ein Green Office arbeiten kann, von Arbeit mit Studierendeninitiativen und Strategieentwicklung, bis zu Initiativen in den Bereichen Lehre und Betrieb. Lass dich von den diesen Fotos inspirieren und guck dir an woran Green Offices schon arbeiten:

  • Eine Vorlesung über erneuerbare Energie in Eindhoven (NL)

    Eine Vorlesung über erneuerbare Energie in Eindhoven (NL)

  • Ein Upcycling Workshop in Kaiserslautern (DE)

    Ein Upcycling Workshop in Kaiserslautern (DE)

  • Studierende entfernen Müll aus einem Fluss in Gent (BE)

    Studierende entfernen Müll aus einem Fluss in Gent (BE)

  • Eine "Earth-art" Ausstellung in Turin (IT)

    Eine "Earth-art" Ausstellung in Turin (IT)

  • "Green IT" Kampagne in Wageningen (NL)

    "Green IT" Kampagne in Wageningen (NL)

  • Fair Trade Zertifizierung der Technischen Universität Eindhoven (NL)

    Fair Trade Zertifizierung der Technischen Universität Eindhoven (NL)

  • Nachhaltigkeitsberichterstattung in Maastricht (NL)

    Nachhaltigkeitsberichterstattung in Maastricht (NL)

Wirkung

Beispiele von Projekterfolgen bestehender Green Offices

Lehre und Forschung

– Ein neues Nebenfach für Nachhaltigkeit und ein Honours-Kurs für 50 Studierende (VU Amsterdam)
– Ein Onlinekurs für Studierende als zusätzliche Qualifikation für Nachhaltigkeit (Konstanz)
– Nachhaltigkeits-bewertung von 127 Studiengängen (Greenwich, London)

Das Green Office Konstanz hat einen Onlinekurs für Studierende als zusätzliche Qualifikation für Nachhaltigkeit eingeführt und unterstützt die Teilnehmenden mit Veranstaltungen. (Foto: Green Office Konstanz)
Das Green Office Konstanz hat einen Onlinekurs für Studierende als zusätzliche Qualifikation für Nachhaltigkeit eingeführt und unterstützt die Teilnehmenden mit Veranstaltungen. (Foto: Green Office Konstanz)

Betrieb und Campus

– 1800 Wasserflaschen ausgehändigt und vier Wassernachfüllstationen installiert (VU Amsterdam)
– Nahrungsmittelkooperative mit 300 Teilnehmenden und 25 wöchentlichen Bestellungen (VU Brüssel)
– Vegane Mahlzeiten von einmal die Woche auf verschiedene vegane Auswahlmöglichkeiten jeden Tag erhöht (Utrecht)
– Dazu beigetragen, das Fair Trade Zertifikat für die Universität zu erhalten (TU Eindhoven)

Das Green Office TU Eindhoven hat dazu beigetragen, das Fair Trade Zertifikat für die Universität zu erhalten. (Foto: Green Office TU Eindhoven)
Das Green Office TU Eindhoven hat dazu beigetragen, das Fair Trade Zertifikat für die Universität zu erhalten. (Foto: Green Office TU Eindhoven)

Governance

– Initiierung von einer Nachhaltigkeitsvision, eines Strategieplans und von Richtlinien (Maastricht)
– Nachhaltigkeit als neuer Schwerpunkt im Strategieplan der Universität (Kaiserslautern)
– Erster offiziellen Nachhaltigkeitsbericht (Magdeburg)

Das Green Office in Maastricht hat eine Nachhaltigkeitsvision, einen Strategieplan und Richtlinien initiiert. (Foto: Maastricht University Green Office)
Das Green Office in Maastricht hat eine Nachhaltigkeitsvision, einen Strategieplan und Richtlinien initiiert. (Foto: Maastricht University Green Office)

Gemeinschaft

– 20 Veranstaltungen für 400 Teilnehmer*innen (Groningen)
– Nachhaltigkeits-„Business Battle“, wobei 30 Studierende Geschäftsszenarien für fünf Organisationen entwickelt haben (Leiden)
– 40 Studierende dabei unterstützt, 11 Projekte durchzuführen und 27 Veranstaltungen zu organisieren (Exeter)

Das Green Office Leiden gewann mit seinem sehr erfolgreichem „Nachhaltigkeits-Business Battle Leiden – Den Haag“ den Nachhaltigkeitspreis der Hochschulleitung der Universität Leiden. 
 (Foto: Leiden University Green Office)
Das Green Office Leiden gewann mit seinem sehr erfolgreichem „Nachhaltigkeits-Business Battle Leiden – Den Haag“ den Nachhaltigkeitspreis der Hochschulleitung der Universität Leiden. (Foto: Leiden University Green Office)

Risiken

Wir sind die größten Fans des Modells, aber wir kennen auch seine Grenzen

Mit dieser Website wollen wir dir ermöglichen, mehr über das Green Office Modell zu lernen. Dazu gehören auch die Grenzen und Schwächen des Modells. Aber keine Sorge: Zu jedem Risiko gibt es bereits viele gute Ansätze, damit umzugehen.

Fluktuationen: Studierende bleiben mindestens ein Jahr, aber oft nicht viel länger. Wissen, Kontakte und Kontinuität von Projekten können verloren gehen, wenn du Übergänge zwischen Teams nicht gut organisierst.

Rekrutierung: Im Green Office tragen Studierende viel Verantwortung und arbeiten aktiv in der Hochschule mit. Bei der Rekrutierung von neuen Studierenden besteht das Risiko, dass Studierende eingestellt werden die für den Job nicht geeignet sind.

Beschränkte Autorität: Ein Green Office hat keine formale Autorität über Kurse, Forschung oder Gebäudemanagement. Wenn du keine Lehrenden, Wissenschaftler*innen und Gebäudemanager findest, die mit eurem Green Office zusammenarbeiten wollen, bleibt eure institutionellen Wirkung beschränkt.

Keine Lösung für alle Probleme: Wenn Institutionen denken, dass sie nachhaltig sind, sobald sie ein Green Office haben oder das ein Green Office genügt die ganze Hochschule zu verändern, dann ist das zu kurz gegriffen. Ein Green Office ist ein wichtiges Puzzlestück, um den Schritt vom Projekt zur Struktur zu machen. Diese Struktur solltest du dann weiter ausbauen und verbessern.

“Dieser Ansatz kann die Sichtbarkeit von Nachhaltigkeitsinitiativen sowie studentisches Engagement und Lernen verbessern.”

Environmental Association of Universities and Colleges

Anpassung

Bevor ihr eurer Green Office aufbaut, solltet ihr überprüfen, ob dieses Modell eure Bedürfnisse erfüllt

„Wir fangen gerade erst an mit Nachhaltigkeit“
Es gibt noch nicht viele Projekte oder Initiativen an deiner Hochschule. Dann könnt ihr ein kleines Green Office aufbauen, um Leute zu mobilisieren, Bewusstsein zu schaffen und erste Projekte umzusetzen. Zum Beispiel könnte ein Team von 2-3 Studierenden gemeinsam mit bestehenden Mitarbeiter*innen einen Nachhaltigkeitstag oder eine Podiumsdiskussion organisieren, sowie einen ersten Nachhaltigkeitsbericht schreiben.

„Wir wollen vom Projekt zur Struktur“
Einige Nachhaltigkeitsinitiativen und –Projekte gibt es bereits, aber vorhandene Anstrengungen können noch besser in Erscheinung treten und zusammenarbeiten. Es fehlt eine zentrale Plattform. Dann könnt ihr ein Green Office gründen, dass von 4-6 Studierenden und mindestens einer*m Mitarbeiter*innen geleitet wird, um Menschen zu informieren, zu verbinden und zu unterstützen.

„Wir wollen mehr studentische Partizipation“
Ein Nachhaltigkeitsteam von 2-5 Mitarbeiter*innen vernetzt und unterstützt bereits Leute aus Verwaltung, Lehre und Forschung. Doch was ist mit den Studierenden? Das Green Office Modell bietet die Möglichkeit, eine studentische Nachhaltigkeitsplattform aufzubauen, die aus einem Team von 4-6 Studierenden besteht, die Projekte mit und für Studierende umsetzt. Eine Person aus dem Nachhaltigkeitsteam arbeitet eng mit diesen Studierenden zusammen.

Studierende und Mitarbeiter*innen entwickeln ihre ersten Ideen für ein Green Office (Foto: rootAbility)
Studierende und Mitarbeiter*innen entwickeln ihre ersten Ideen für ein Green Office (Foto: rootAbility)

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